| Projects
Area |
| |
| Tracky's
2 Jahres Baustelle - Tagebuch eines RGB
Projekts |
| |
Teil
2 |
| |
Viele
Tage sind vergangen und ich habe die Zeit voll ausgenutzt meinen Projektorbau
fertig zu stellen. Dies habe ich bis auf ein paarKleinigkeiten auch geschafft.
Zwischenzeitlich bin ich Besitzer eines 1W 658nm Lasers von Swizzlas, mit dem
ich ganz zufrieden bin. | |
|
|
Da
ist er nun der neue rote Laser.Auf Grund seiner Größe mußte ich
das Design etwas ändern. Aber dennoch es genug experimenteller Platz auf
der Basisplatte. | |
Hinter
dem Roten könnte ich noch mein Vorhaben mit BluRay LD umsetzen und diese
in den 473nm Strahl mit einkoppeln.Die Spiegelhalter sind auf dem Druck/Zug Prinzip
aufgebaut. Es handelt sich um Spezialhalter mit einer Aufnahme von 9x9mm, sowie
einer für den CNI entsprechenden optimierten Höhe. Also quasi eine Art
Zwischending von Groß/Klein
Ausführung. | |
Diese
Halter habe ich in zwei spiegelverkehrten Varianten herstellen lassen und sind
somit perfekt für gegenüber liegenden Spiegelschnitt geeignet. Den Roten
mußte ich erst mal speziell montieren, da dieser seitlich mit 2x TEC gekühlt
wird. Daher habe ich mir aus 5mm Aluminium eine Art Basisplatte hergestellt, welche
zusammen mit dem großen Alublock eine Art Winkel darstellt. Leider werde
ich dies noch umbauen müssen, da sich raussgestellthat, dass die Abwärme
des Kühlkörpers meine optische Kammer extrem aufheizt und es dazu führt,
dass sich die beiden Dichros minimal verziehen. Lösungsansatz ist eine Art
Alurahmen auf den ich die Filter kleben werde. | |
Nichts desto trotz muss ich die TECs
unter den Laser bekommen, damit diese ihre Wärme auf die Grundplatte abgeben.
Denn darunter befindet sich eine weitere TEC Regelung, welche wiederum ihre Wärme
auf die beiden Lüftertunnel abgibt.Hier
mal die Gesamtansicht des Aufbaus
| |
Momentan
werkeln folgende Laser in dem Gerät: originaler 100mW / 473nm CNI, nach Umbau
auf analog und Optimierung der Kristalltemperatur im modulierten Betrieb kommt
er auf 175mW CW bei ca. 110mW im modulierten Betrieb. Der andere CNI ist ein originaler
200mW / 532nm Kopf, der ohne Eingriff bei 495mW CW liegt und im modulierten Betrieb
bis zu 270mW liefert. Der Rote hat über 1W und bringt im modulierten
Betrieb über 700mW, was zu
einer sehr schönen Farbballance führt. | |

Also
Nettoleistung bei über 1W. Hier mal der zweireihige Strahlengang der Kombination
Auf Grund des optimalen Beamdurchmessers des Roten, geht nur ein Bruchteil am
Spiegel vorbei. | |
Nach
dem Umbau wird dies dann sicherlich Geschichte sein und alles an Rot geht auf
die Spiegel | |

Hier
sieht der Strahlengang etwas verzerrt aus, liegt aber parallel zum Blauen. Das
wäre der optimale Platz für einen Polwürfel, der mir dann noch
405nm einkoppelt. | |
Vielleicht
wird es aber auch nur ein Spiegelschnittaufbau | |
Beams
meiner neuen Show für Regensburg 2009 |
|
 |  |  |  |  | |
 |  |  |  |  |
 |  |  |  |  |
 |  |  |  |  |
 |  |  |  |  |
 |
| |
Teil
1 |
|
| |
|

Schon
lang war der Gedanke geboren einen Projektor zu konzipieren, der meinen Wünschen
und Ansprüchen gerecht wird. Wie es immer so ist, alles kostet reichlich
Geld. Aber wenn man etwas Besonderes haben will, muss auch das Geld langen. So
nach und nach wurden alle Komponenten besorgt und fristeten lange Zeit im Regal
ihr Leben, ohne jemals im Einsatz gewesen zu sein. Wer kennt das nicht.
Okay, Gehäuse war designd, alle Teile per CNC gefertigt und das Geld wurde
mal wieder knapp. Also Projekt wieder mal auf Eis gelegt. Ich wollte ordentliche
Leistung auf kleinsten Raum haben, daher kam nur die Doppelstock Variante ala
"Arctos Laser" in Betracht. Alle Platten sind aus 4mm Aluminium hergestellt.
Die Basisplatte der Optischen Ebene allerdings ist eine Spezialanfertigung. 25mm
gegossenes und CNC gefrästes Aluminium, welches extrem verwindungsarm ist,
aber auch sehr schwer. Was solls, ich will ja nicht ständig irgendwelche
Spiegel neu justieren. | |

Das
Prinzip dieser Platte ist schnell erklärt. Sie bringt die nötige Stabilität,
ist aktiv mit 6xTEC Temperatur stabilisiert und hat 4 große Löcher
für die Durchführung diverser Leitungen zur elektronischen Ebene. Die
Abwärme wird durch zwei Lüftertunnel realisiert. Dadurch ist eine optimale
Temperatur im Inneren der optischen Kammer gewährleistet. Klar ich hätte
auch 10mm Seitenmaterial verwenden können, dann wäre zumindestens die
Erstellung der ganzen Würfel mit Bohrungen und Gewinden überflüssig
gewesen. Aber ich will ja das Teil auch noch mit zwei Armen tragen können.
Daher diese Lösung, die auch genug Stabilität beim Verbinden der Platten
bringt. An dieser Stelle mal ein riesen Dankeschön an den Laserfreak "Neodym"
(Heiko) welcher sich für mein Projekt extrem ins Zeug legte und mir viele
nützliche Dinge an der CNC und Drehmaschine erstellte. Ohne sein Knowhow
wäre ich noch lange nicht soweit im Aufbau des Projektors. | 120 |

Mit
seinem 3D CAD Tool hat er mir sehr viele Teile erstellt und dann selbst gefertigt.
Wie hier z.B. der Block für 8 Laserdioden Kolimatoren in 12mm Durchmesser
Ausführung. Allerdings sind wir von der Schlitzung abgekommen, da die Blöcke
eine ausreichende Eloxat Schicht haben und somit die Diodenaufnahmen gut Stromisoliert
und Wärme ableitend montiert sind. Als Referenzstrahlhöhe habe ich meinen
neuen CNI Kopf genommen und entsprechend die Vorderseite 1mm drunter und die Rückseite
1mm über Referenz genommen. Somit sollten dann alle Dioden schön deckungsgleich
sein. Hoffe ich zumindestens. Diesen Block habe ich für 4x 405nm /100mW und
2x 642nm /150mW und 2x 658nm /150mW vorgesehen. Somit steht mir eine optische
Bruttoleistung von 1W an. Nicht schlecht für den Anfang. Warum 405nm werden
sie jetzt vielleicht einige fragen. . . . Jaaaa, die Mischfarben haben es mir
angetan und ausserdem ist ja noch 473nm DPSS vorhanden. Die Treiberplatinen werden
dann in Doppelstock Ausführung montiert. Pro Treiber sind es 4 Einzelstufen
jeweils zwei für rot und violett. Das Ganze dann noch schön mit TEC
auf 20°C gehalten und ich verspreche mir gute Ergebnisse. | |

Hier
der fertig gefräste und polierte Block vor dem eloxieren. Die Diodenhalter
werden dann mit Wärmeleitpaste und Innensechskant Made montiert. Dieser Stift
hat noch einen Kunstoffkopf der elektrischen Isolieren wegen. Sonst könnte
es passieren, dass es eventuell über die Gewindebohrungen zu unerwünschten
Kürzschlüssen käme. Teure Sache dann. . . . . . . | |

Hier
die Ausführung mit einer Treiberplatine. Die 405nm Dioden sind schon drin,
können aber noch tiefer versenkt werden. Macht auch Sinn, da ich mit den
Spiegelhaltern sehr nah an den Block kommen werde. Natürlich aus Gründen
des Platzes in der optischen Kammer. | |

Hier
der Aufbau, wie er im Endstadium aussehen soll. Ob sich dieser Aufbau in der Praxis
realisieren lässt, wird sich zeigen, wenn ich die neuen Spiegelhalter habe.
Dann kann die Endmontage losgehen. Oben links der CNI 473nm DPSS, darunter Raytrack
Driver mit Galvoblock, der Shutter für den Strahlengang, CNI 532nm DPSS und
der neue Block. Ich bin zwar kein Freund von CW Leistungen, da diese im Einsatz
nie erreicht werden, aber dennoch hier mal ein paar Infos zu den Lasern, die alle
nicht getuned sind. 473nm DPSS angegeben mit 100mW, nach Korrektur der Temperatur
jetzt stolze 180mW, der 532nm DPSS angeben mit 250mW, ohne Eingriff reelle 495mW.
400mW kommen von den 405nm Dioden bei jeweils 100mA Diodenstrom und 4x 150mW von
den roten Dioden. Bin ich bei einer Gesamt Brutto Leistung von ca. 1,6W. Nun noch
die Dämpfungen durch Spiegel, Dichros und Polwürfel - Erhoffte Leistung
von 1,1W. Das würde mir persönlich vollkommen reichen. | |

So,
ich komme zum elektronischen Teil des Projektors. Ausreichende Stromfestigkeit
der 5V sollten realisiert sein, ein kompakter und Service freundlicher Aufbau
waren Hauptaugenmerk meines Designs. Hierfür habe ich extra eine große
Platine hergestellt, welche due Stromversorgungsspannungen von +/-12V für
den ILDA Eingangsadapter bereitstellt, 12V für die Lüfter, 7,5V für
die BluRay Dioden und einzeiln abgesicherte 5V Zuführungen für die CNI
Köpfe, sowie die Peltier Brücken Steuerung. Alle Spannungen sind einzeln
abgesichert, die Halter mit 1206 LED unterlegt, welche den Zustand der Sicherungen
anzeigt. Desweiteren habe ich an der Rückblende LED's für die +/-24V
und 5V herausgeführt, welche über eine TTL Logik angestuert werden.
Fällt eine Sicherung aus, wird dies optisch dargestellt und der Projektor
signalisiert einen Fehler mit weisser LED. Desweiteren habe ich alle 8 Lüfter
über eine Temperaturabhängige Regelung angesteuert. Wirds warm, drehen
die Jungs durch. | |

Lüfter
arbeiten links auf Ansaugen und rechts wird die warme Luft rauß befördert.
Ich wollte es garnicht glauben wieviel Wärme allein das 20A SNT erzeugt.
Zu diesem Zeitpunkt war ich mir der Anordnung der elektronischen Komponenten noch
nicht ganz klar. Also Bodenplatte mußte her . . . . | |

Damit
die Bodenplatte nicht 1000de Bohrungen hat, habe ich eine Basisplatte für
die Komponenten eingebaut. Hier zu sehen das 20A 5V SNT von Meanwell und die Schaltregler
für die diversen benötigten Spannungen isoliert auf Basisplatte montiert.
Die 6 Stehbolzen sind für die Basisplatine. Eingedrückt und zusätzlich
mit 2K befestigt, damit nichts abfällt. | |

Hier
der nun endgültige Aufbau der Komponenten. Im Vordergrund die Basisplatine
für die Aufnahme der Safety, Stromversorgung des Galvoamps, Spannungsüberwachung,
TEC Steuerung und einiges mehr . . . . . | |

Nun
hat auch der Ringkern seinen Platz gefunden. Ein 50W Kern mit Netto 1,3A pro Wechselspannung
hat sich als ausreichend erwiesen. Die Gleichrichterbrücke wird mit auf die
Grundplatte wärmeableitend montiert. | |

Hier
nun mit fertiger Verkabelung. Nach oben in die optische Ebene werden nur noch
die Anschlußleitungen der beiden DPSS geführt, das Steuerkabel für
den ROT/VIOLETT Part, TEC für den Diodenblock, diverse NTC's zur Temperaurüberwachung
und der Kabelbaum für den Galvoamp. Was hier vielleicht etwas wirr ausschaut
hat wirklich System und funktioniert sehr gut. | |

So,
komme ich mal zu den Diodenhaltern, die von Neodym in aufwendiger Feinarbeit an
der Drehmaschine gefertigt wurden. Bisher wurden ja drei Varianten benutzt. Die
Quetschtechnik, Kleben und von hinten mit Plastik reindrücken. Ich wollte
aber eine Technik, die mir optimale Wärmeübertragung garantiert, ohne
Kleber und gleichzeitig mir die Diode 100%ig im Zentrum hält und jeder Zeit
ausgetauscht werden kann, ohne großen Aufwand. Material ist Messing, der
Durchmesser liegt bei 12mm und es können Optiken mit einer 9mm Fassung bei
einer 0,5 Steigung verwendet werden. | |

Die
Dioden werden passig in die Führung gesteckt und bekommen von hinten einen
Anpressrohr, welches über den aufschraubbahren Deckel von hinten optimal
eingepresst werden und so von beiden Seiten ihre Wärme auf das Material abgeben
können. Ein wenig Teflonband in den Gewindegang der Optik hält diese
optimal fest. Kein Wackeln, oder dezentrieren möglich. . . . . . | |
| | |
| |
| |
| LDS
/ PICEDIT Impressionen - Wie erstelle ich eine erste reale 3D Figur ???? |
| |
| Derzeit
beschäftige ich mich in meiner leider viel zu kurzen Freizeit mit der Reparatur
von Lasern (DPSS), dem Herstellen von elektronischen Komponenten für Laser
Projektoren und der Programmierung von Laser Shows. Dabei richte ich mein Augenmerk
vorrangig auf die grafischen Laser Shows. Sicherlich werde ich auch mal wieder
die eine, oder andere Beam Show schreiben, doch momentan reizt es mich nicht so,
wie das Erstellen von Grafik Laser Frames. In erster Linie arbeite ich da mit
zwei Tools. Zum Einen mit "PicEdit", ehemals LasCad, einem 2D/3D Editor
mit sehr vielen Funktionen. Desweiteren arbeite ich noch mit Anarchy, da dieses
Tool in der Lage ist die Blankingverläufe komplett zu optimieren, was für
eine ruhige Ausgabe des Frames unerlässlich ist. Ja 3D ist das Zauberwort.
PicEdit ist da eine wahre "Waffe", da nur dieses Tool in der Lage ist
echte Hidden Lines (versteckte/ unsichtbareLinien) zu erzeugen. Okay werden viele
sagen, da gibt es ja auch andere Möglichkeiten. Ja, stimmt, da wäre
z.B. noch die Möglichkeit mit 3D Studio Max, Kamerafahrten und Beleuchtung
und zu guter Letzt die Konvertierung ins ILDA Format. Aber um mit dem Tool gute
Ergebnisse zu erzielen, muss man schon sehr viel Geld investieren. Also zurück
zum PicEdit. Nur schwerlich konnte ich mich an die Art und Weise des Programms
gewöhnen. Ist man aber erst mal mit den Funktionen vertraut, bedarf es "nur"
noch einem kleinen zusätzlich Sinn, das Denken in 3D und wie es eigentlich
funktioniert.Okay dann mal
zu den Bildern. Zur besseren Erklärung des Aufbaus alles ohne "Hidden
Line" Effekt: Bild
01: 3D Boxen Topteil für
die Bühne Bild
02: 3D Bühne Bild
03: 3D Pyramide mit Raster
Scanning Bild Bild 04:
3D Helm in Rotation Bild
05: 3D Helm in Rotation Bild
06: Die Weltkarte nach dem
"Cone Effekt" Bild
07: 3D Bassbox Bild
08: 3D Traversensystem Bühne
Entwurf 1 Bild 09:
3D Traversensystem Bühne Entwurf 2 Bild
10 -12: 2D Animationen |
 
 
 
 
 
 
|
| Das
mal so als kleiner Geschmack, was man alles so erstellen kann. Im Prinzip alles
und mit ein bischen tricksen sogar sehr realistische Frames. Alles Ermessenssache
und abhängig von den Scannern. Diese Frames sind sehr aufwendig und müssen
mit wirklich guten Displays dargestellt werden. Wenn man sich das "3D Denken"
erst mal angewöhnt hat, gehen die Figuren relativ schnell von der Hand. Und
da sind wird bei der ersten Hürde, der "Normal Vektor" wie er in
PicEdit genannt wird. Okay, versuchen wir mal die erste 3D Figur zu erstellen.
Nehmen wir ein Quadrat, es sind also 6 von einander unabhängige Seiten zu
erstellen. Ich werde jeder Seite ihre eigene Farbe zuweisen. Wir arbeiten als
erstes auf Layer1 (drücken der Taste 1) und entsperren die Z-Achse! Okay
wir zeichnen ein Quadrat im Zentrum der Fläche und aktiven alle Punkte mit
Taste A, Transform, Normal Vektor aktivieren.Das blaue Fadenkreuz zeigt den Start/Endpunkt
an, wo auch der Normalvektor entspringt. 


So
diese Bilder sagen eigentlich schon mal viel aus. Wir sehen die quadratische Fläche
aus 3 verschiedenen Positionen. Da wäre die Frontansicht, die Draufsicht
und die Seitenansicht, also X,Y und Z. Als
nächstes kopieren wir diese Fläche aus der Frontansicht und wecheln
den Layer mit Taste "2" und fügen die Fläche auf diesen ein
und färben die Fläche z.B. Blau. Jetzt wechseln wir die Ansicht in die
Draufsicht und drehen die Figur um 180° mit dem "Rotationstool" 
Nächster
Schritt Wechsel im Layer auf 3, Farbe wechseln auf Gelb, Quadratische Fläche
im Layer 3 zeichnen, die die Punkte genau überlappt. 
Wechseln
der Ansicht und die Fläche genau passend über die anderen Punkte verschieben. 
Und
auch die letzte Ansicht gegebenfalls korrigieren und auf Überlappung verschieben.
Manbeacht bitte die Normal Vektoren!! 
Und
mal der Übersichtlichkeit halber in der 3D Ansicht kontrollieren. 
Sieht
doch schon super aus. Zwei Seitenteile und einen Deckel. So, jetzt bauen wir die
vierte Fläche, also wieder im Layer wechseln mit der Taste "4",
aber vorher noch die gelbe Fläche kopieren! So nun auf diesem Layer 4 einfügen,
Farbe wechseln auf Grün und wieder einer 180° Drehung, fertig ist die
vierte Fläche, der Normal Vektor zeigt jetzt nacht unten. 
so,
wir wechseln wieder den Layer mit Taste "5" und gehen aus der 3D Ansicht
erst mal rauss, jetzt sollte es so aussehen. 
Falls
nicht, ist wohl irgendwo ein Fehler unterlaufen. Nächster Schritt, wir zeichen
wieder eine quadratische Fläche, jetzt mal in Pink, welche genau die Punkte
überlappt, danach mit Taste "A" die Punkte aktivieren in den wechselnden
Ansichten die Fläche verschieben, bis es passt. Vorher aber noch den Normal
Vektor aktivieren. Der muss immer nach außen zeigen!!! 
So,
jetzt wieder diese Fläche kopieren und auf Layer 6 wechseln, Fläche
einfügen, Farbe wechseln auf Türkis und entsprechend um 180° rotieren,
verschieben und kontrollieren in der 3D Ansicht. 
So,
nun haben wir alle 6 Flächen erstellt und genau auf einander angepasst. Aber
es sind noch 6 einzelne Layer, die nicht zusammen gehören. Was jetzt? Wir
wechseln auf den Layer 0, den "Hauptlayer", alles wird wieder grau auf
der Fläche. Butten Edit/Merge benutzen, jetzt sieht es so aus. Und wer genau
hinschaut sieht eine Linie, in den Fall Weiss, welche zum Mittelpunkt geht. Das
ist leider ein Fehler in der Software, der immer auftritt nach der Merge Funktion.
Abhilfe schafft in diesem Fall erst mal alle Punkte mit Taste "I" zu
deaktivieren und erst jetzt diesen Mittelpunkt aktivieren und über Edit/Attribut
den Zustand "Blanklinie" zuweisen. 
Jetzt
über die Scanner Parameter "HiddenSurface" aktivieren und das Preview
Fenster einschalten, das X/Y Transform Button unterhalb des 3D Effektes aktivieren
und mit der Maus entsprechend im Fester bewegen. Jetzt kann diese Figur im Trickfilm
Animator abgespeichert werden und mit dem "Hidden Line" Effekt und Rotationen
um die 3 Achsen dargestellt werden. Damit sind wir fertig! Und? War es so schwer?
Bei aufwendigeren Figuren wird gleichermaßen gearbeitet. Nur halt aufwendiger. 
|